Die Luftverteidigung der DDR bis 1990


Die Russen rüsten die NATO mit dem S-.300 aus ?!


von Said Aminow

übersetzt von Siegfried Horst.

Im Januar 1997 unterzeichnete Zypern mit der russischen Exportfirma einen Vertrag über die Lieferung von zwei Fla-Raketen-systemen des Typs S-300 PMU1. Das Modernste, das Russland für den Export zu dieser Zeit zu bieten hatte. Der Kontrakt forderte politischen Sturm und eine Verschärfung der politischen Lage heraus. Sehr heftig reagierte die Türkei, die erklärte, den Seetransport der S-300 aus Russland durch die Schwarzmeerengen nicht zu gestatten.
Im Resultat der diplomatischen Anstrengungen kam es zu einem Kommpromis zwischen allen Beteiligten. Die zypriotischen Fla-Raketensysteme S-300 wurden zeitweilig auf dem griechischen Teil der Insel Zypern angemeldet und sofort in die griechische Luftverteidigung und damit in die NATO integriert. Als Kompensation für diese Systeme gab Griechenland auf Pacht-basis einige FRK OSA-AKM und TOR-M1 an Zypern ab.

Unter Beachtung der Probleme bei der Vereinigung des griechischen und des türkischen Teils Zyperns ist für die Perspektive der Verkauf weiterer Systeme wenig wahrscheinlich.

Der Fla-Raketenmann staunt was auf dem freien Markt so alles möglich ist. Die russische Seite wollte im Geschäft bleiben und zeigen, dass ihre Systeme gefragt sind und die westliche Seite war daran interessiert, die Modernisierungen und Verbesserungen des Fla-Raketensystems S-300 kennen zu lernen.

 
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