Die Luftverteidigung der DDR bis 1990

Über den Beginn der Aufstellung von FRT der LSK/LV ab dem Jahr 1958


Autorenkollektiv unter Leitung von Kurt Kronig Generalmajor a.D.

Der Anfang

Zur weiteren Vervollkommnung des Systems der Luftverteidigung (LV) der DDR wurde auf der Grundlage eines Planes der Leitung des Ministeriums für Nationale Verteidigung (MfNV) vom 03.10.1958 mit der Aufstellung der Fla-Raketentruppen (FRT) der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (LSK/LV) begonnen.
Die Notwendigkeit für die weitere Vervollkommnung des Systems der LV der DDR wurde aus der weiteren Zuspitzung der militärpolitischen Lage im Kalten Krieg in Europa abgeleitet. Die Luftangriffsmittel der NATO (2. und 4. ATAF und Kommando Ostseeausgänge) wurden permanent verstärkt und ihre taktischen und flugtechnischen Eigenschaften verbessert. Die Einführung und Indienststellung von Fla-Raketenkomplexen in die Bewaffnung der Truppen der LV war deshalb eine Konsequenz, die sich aus dieser Entwicklung ergab.
Dazu wurde für den Zeitraum von 1959 bis 1963 der Aufbau von 5 Fla-Raketenregimentern (FRR) im Bestand von je 4 Fla-Raketenabteilungen (FRA) und einer Technischen Abteilung (TA) festgelegt.

Sie waren für die Erfüllung folgender Aufgaben im Zusammenwirken mit den Kräften der LV der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD), der Truppenluftabwehr (TLA) der Landstreitkräfte und der Marineluftabwehr (MLA) der Volksmarine der NVA vorgesehen:

  • Schutz des Objektraumes der Hauptstadt der DDR Berlin
  • Schutz des Raumes Neubrandenburg-Pasewalk-Prenzlau
  • Schutz der Küstenrichtung im Abschnitt Stralsund-Rostock-Wismar
  • Schutz des Raumes Schwerin-Pritzwalk-Parchim
  • Schutz des Raumes Schwarze Pumpe

Das entsprach der grundsätzlichen Aufgabenstellung an die Truppen der Luftverteidigung der Länder des Warschauer Vertrages im dazu geschaffenen "Einheitlichen System der Luftverteidigung der Länder des Warschauer Vertrages" (ESLVWV). Dieses System hatte administrativ-politische und ökonomische Zentren / Gebiete, Streitkräftegruppierungen und andere wichtige Objekte gegen Schläge mit bemannten und unbemannten Luftangriffsmitteln zu schützen.
Ausgehend von den festgelegten Räumen der Aufgabenstellungen wurden für die Führungen und Stäbe der FRR folgende Standorte und Termine für den Abschluß der Formierung der Truppenteile festgelegt:

  • FRR-16: Ladeburg bei Bernau, November 1960
  • FRR-17: Stallberg bei Pasewalk, Juni 1961
  • FRR-18: Sanitz bei Rostock, Dezember 1961
  • FRR-13: Parchim, Juni 1962
  • FRR-14: Straßgräbchen bei Kamenz, Juli 1963.

Die Umsetzung des Planes erforderte schnelle und zeitlich abgestimmte Maßnahmen

  • bei der Auswahl und Ausbildung des Personalbestandes,
  • bei dem Abschluß der Verträge über die Lieferung der Bewaffnung mit den Außenhandelsorganen der Sowjetunion,
  • zur Auswahl von Standorten für die Vorbereitung und den zügigen Beginn des Aufbaus von Kasernen, Feuerstellungen und technischen Einrichtungen.

Sowohl für die Planung als auch für die Realisierung wurde strenge militärische Geheimhaltung befohlen. Als Verantwortlicher wurde 1958 Major Manfred Barthel, bis dahin Kommandeur des Flak-Regimentes 5 der Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte, zu den LSK/LV versetzt und vom Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung und Chef der LSK/LV mit der Lösung dieser Aufgaben beauftragt.

Hersteller des Waffensystems: UdSSR

Für die Bewaffnung der FRT war die Ausrüstung mit dem Fla-Raketenkomplex (FRK) SA-75 "Dwina" und Fla-Raketen (FAR) W-750 (1D) und W-750 W (11D) vorgesehen. Zweckbestimmung war die Bekämpfung von Bomben- und Jagdflugzeugen in mittleren und großen Höhen mit maximaler Annäherungsgeschwindigkeit von 750 m/s.
Das entsprach den Anforderungen zur erfolgreichen Bekämpfung moderner Luftangriffsmittel der NATO. Die Außenhandelsorgane der DDR vereinbarten die rechtzeitige Lieferung dieser modernen Fla-Raketensysteme mit der Sowjetunion. Daraus ergaben sich von Beginn des Aufbaus der FRT 1958 bis zu ihrer Auflösung 1990 enge Beziehungen zwischen den Armeeangehörigen der FRT und den Spezialisten der Sowjetarmee. Oftmals entwickelten sich aus der engen dienstlichen Zusammenarbeit langandauernde persönliche Freundschaften bis in die Familien hinein.

Das begann bereits 1958 mit der Übergabe und Einweisungen in Projektunterlagen für den Bau von Stellungen und technischen Einrichtungen sowie mit Ausbildung und Vorführungen des Waffensystem für den Stellvertreter des Ministers und Chefs der LSK/LV, Generalmajor Keßler und Major Barthel. Im ersten Halbjahr 1959 wurden in der Sowjetunion die ersten Offiziere der NVA für die aufzustellenden FRT ausgebildet.

Es folgten weitere Lehrgänge, besonders im Zusammenhang mit der Einführung neuer Fla-Raketensysteme sowie die Aus- und Weiterbildung von Offizieren der FRT an Lehreinrichtungen der Sowjetarmee, den Akademien in Charkow und Kalinin und den Hochschulen in Minsk und Kiew.

Die Übergabe der von der Sowjetunion gelieferten Fla-Raketensysteme (Fla-Raketenkomplexe, Fla-Raketen, Automatisierte Führungssysteme und Kontroll- und Sicherstellungstechnik) sowie die Modernisierungen zur Vervollkommnung der Gefechtseigenschaften in der Folgezeit, wurden durch Spezialisten der Sowjetarmee und der Herstellerwerke gemeinsam mit den Armeeangehörigen der FRT in den Stellungen und Einrichtungen der FRT durchgeführt.
Für den Service der gelieferten Fla-Raketentechnik in der DDR waren von Beginn an vom Hersteller Offiziere der Sowjetarmee als Garantievertreter eingesetzt. Sie gewährleisteten kurzfristige personelle und materielle Unterstützung im Interesse der Einsatzbereitschaft der gelieferten Technik, bei Notwendigkeit Ersatzteillieferungen aus der Sowjetunion binnen 24 Stunden. Mit den FRT der TLA der GSSD gab es eine vielseitige Zusammenarbeit, oft auch durch Vermittlung der Garantievertreter. Das bezieht sich besonders auf die Zeit, wo sowohl bei den FRT der GSSD als auch bei uns gleiche Fla-Raketenkomplexe zur Bewaffnung gehörten.
Besonderen Wert hatten bis 1989 die jährlichen gemeinsamen Feldlager der FRT der GSSD, der LSK/LV sowie der TLA der LaSK auf dem Truppenübungsplatz der GSSD in Lieberose bei Cottbus.
Für das Training der Gefechtsbesatzungen der FRT auf dem Truppenübungsplatz wurden durch Flugzeuge der GSSD und der LSK/LV Flüge zur Darstellung realer Luftlagen durchgeführt.
Das war von besonderer Bedeutung für die Gewährleistung eines hohen Ausbildungsstandes der Gefechtsbesatzungen, weil die Möglichkeiten einer komplizierten Zieldarstellung in den Räumen der ständigen Dislozierung der Truppenteile u.a. durch die Nähe zur Staatsgrenze und Westberlin eingeschränkt waren. Auch für die Vorbereitung der Gefechtsschießen der FRT der LSK/LV von 1960 bis 1989 auf dem Fla-Raketenschießplatz der Sowjetarmee Aschuluk, in der Steppe bei Astrachan, waren solche Zieldarstellungen unerlässlich.

Ausbildung der ersten Offiziere der NVA für die FRT 1959 in der Sowjetunion

Bereits im September 1958 wurden mit Offizieren der LSK/LV und der Truppenluftabwehr der LaSK in Dessau (Kaserne eines Pionierregimentes der NVA) Aussprachen durch den Stellvertreter des Ministers und Chef der LSK/LV mit dem Ziel der Ausbildung in der Sowjetunion geführt. Die Fragen "wo?" und "wielange?" wurden mit "nicht bekannt!" beantwortet.
Die dort ausgewählten Teilnehmer wurden im Oktober 1958 in das MfNV befohlen.
Im Erholungsheim der NVA in Götschendorf fand zum Erlernen der russischen Sprache bis Januar 1959 ein Lehrgang statt. Lehrgangsleiter und zugleich Teilnehmer am Lehrgang war Major Heinz Trautsch.
Am 01.02.1959 begann die Reise mit der Eisenbahn vom Ostbahnhof in Berlin nach Moskau und von dort gemeinsam mit Offizieren der Tschechoslowakischen und Polnischen Volksarmee mit der Transsibirischen Eisenbahn zu einem Ausbildungszentrum der LV der Sowjetarmee in die Nähe von Ulan-Ude, der Hauptstadt der damaligen Burjatischen autonomen sozialistischen Sowjetrepublik (ASSR).
Dort wurden die Offiziere aus den drei Armeen bis Juni 1959 am Fla-Raketenkomplex SA-75 "Dwina", Fla-Raketen W-750 und an der für Betrieb und Wartung erforderlichen Ausrüstung des Waffensystems ausgebildet.
Zum Abschluß des Lehrganges erfolgte die Verlegung auf den Fla-Raketenschießplatz der Sowjetarmee bei Aschuluk. Dort gab es praktische Vorführungen am Waffensystem sowie ein Gefechtsschießen mit realem Start von Fla-Raketen zur Bekämpfung eines Luftzieles, das von einem Flugzeug der Luftstreitkräfte der Sowjetarmee abgeworfen wurde (Winkelreflektor am Fallschirm).

Das "Erweiterte Sekretariat des Stellvertreters des Ministers und Chefs der LSK/LV"

Die sich aus dem Plan zum Aufbau der FRT ergebenden Aufgaben waren zeitlich mit den üblichen Normativen und Hierarchien innerhalb der festgelegten Fristen nicht realisierbar. Das betraf besonders die Aufgaben zur schnellen Aufstellung der FRR-16 und FRR-17.

Deshalb wurde im April 1959 als spezielles Stabsorgan das "Erweiterte Sekretariat des Stellvertreter des Ministers und Chefs der LSK/LV" unter Leitung von Major Barthel geschaffen und direkt dem Stellvertreter des Ministers und Chef der LSK/LV unterstellt. Die Unterbringung erfolgte im Erdgeschoss sowie in Kellerräumen des Hauses 3 im MfNV. In diesem Gebäude befanden sich damals die Diensträume des Ministers für Nationale Verteidigung und einiger seiner Stellverztreter.
Im Interesse einer vollständigen Autonomie gegenüber den Organen des Kommandos der LSK/LV und des MfNV wurden ihm Offiziere aller notwendigen Verantwortungsbereiche und Fachgebiete direkt unterstellt, zum Beispiel für:

  • für die politische Arbeit
  • den Bau der Kasernen ,technischen Einrichtungen, Stellungen und Wohnungen
  • die personelle Auffüllung
  • die Sicherheit und Geheimhaltung bei Übernahme und Nutzung der Fla-Raketentechnik und Dokumentation
  • die Technik
  • das Fernmeldewesen und den Chiffrierdienst
  • die rückwärtige Sicherstellung
  • die Ausbildung
  • die VS-Stelle.
Für den pioniertechnischen Ausbau der Feuerstellungen der FRA wurde das Pionier-Bau-Bataillon -14 unterstellt und eingesetzt.

Major Barthel und die ihm unterstellten Verantwortlichen hatten das Recht, zu Aufgaben des Aufbaus der FRT mit Chefs und Leitern des MfNV, unter Umgehung der sonst üblichen Dienstwege, zu sprechen und zusammenzuarbeiten.
Für die termingerechte Aufstellung der FRT war die Arbeit des "Erweiterten Sekretariats" auf folgende Hauptaufgaben konzentriert:

  • Auswahl und Ausbildung von Armeeangehörigen am Waffensystem "Dwina",
  • Auswahl und Rekognoszierung der entsprechenden Räume für Kasernen, Wohnungen, Feuerstellungen und technischen Einrichtungen (wie Lager für Fla-Raketen und Raketentreibstoffe),
  • Vorbereitung (Planung) und Organisation des Beginns der Baumaßnahmen sowie Kontrolle deren Realisierung,
  • Übersetzung und Herausgabe von Dienstvorschriften und militärischen Bestimmungen über den Gefechtseinsatz, die Gefechtsausbildung und die Nutzung der Fla-Raketentechnik in deutscher Sprache.

Für die Feuerstellungen und Kasernen der FRA wurden folgende Standorte ausgewählt:

  • FRR-16: Fürstenwalde, Prötzel, Klosterfelde, Kremmen
  • FRR-17: Altwarp, Eichhof, Burg Stargard, Weggun
  • FRR-18: Abtshagen, Barth, Hinrichshagen, Retschow
  • FRR-13: Warin, Tramm, Ziegendorf, Steffenshagen
  • FRR-14: Groß Döbbern, Großräschen, Kroppen, Großröhrsdorf
Die Stellungen und Baulichkeiten für die stationäre und mobile Technik der TA wurden in gesonderten Objekten in der Nähe der Regimentsstäbe errichtet

Ausbildung von weiteren Armeeangehörigen für die aufzustellenden Truppenteile der FRT

Für den Einsatz bei den FRT wählte man weitere Offiziere der Luftstreitkräfte, Funktechnischen Truppen, Flakartillerie und der Landstreikräfte aus, die durch Ausbildung an Offiziersschulen der NVA geeignete Vorkenntnisse hatten. Neben ähnlichen, bereits bekannten technischen Systemen, war eine Vielzahl der technischen Lösungen des Waffensystems "Dwina" ebenso neu, wie seine Dimension und Komplexität.

Als Beispiele dafür seien genannt:

  • von der Raketenleitstation die Systeme zur Koordinatenbestimmung des zu bekämpfenden Zieles und der gestarteten Fla-Raketen (FAR) und die Analogrechner für die Erarbeitung der Kommandos zur Lenkung der FAR,
  • die Kontroll-u. Prüfstation für die Kontrolle des technischen Zustandes der Bordapparaturen der FAR,
  • Technik zur Betankung der FAR mit den Treibstoffkomponenten (hochgiftiger Brennstoff und ein Gemisch aus Salpetersäure mit anderen Komponenten als Sauerstoffträger).

Als Bauelementebasis waren für die elektronischen Schaltungen des Waffensystems vorwiegend Elektronenröhren eingesetzt. Es ergaben sich daraus:

  • hohe Anforderungen an den technischen Ausbildungsstand des
  • ein großer Zeitaufwand für die Kontroll - u. Wartungsarbeiten (tägliche, wöchentliche, monatliche und halbjährliche Kontrollarbeiten) zur Gewährleistung der ständigen Einsatzbereitschaft.

Wegen der Anforderungen an die Geheimhaltung wurde die Ausbildung am Waffensystem nicht an bestehenden Lehreinrichtungen der NVA durchgeführt.
Dazu wurde im ersten Halbjahr 1959 das Lehr-und Ausbildungsregiment 12 (LAR-12), für

  • die theoretische Ausbildung
  • praktische Ausbildung an der Fla- Raketentechnik
  • als Instandsetzungs- und Versorgungsbasis mit Lager und Werkstatt
in der NVA Dienststelle Pinnow bei Angermünde aufgestellt. Ausbilder waren die in Ulan-Ude ausgebildeten Offiziere, Kommandeur wurde Major Heinz Trautsch

Bereits in den Monaten August -September 1959 übergaben Spezialisten der Sowjetarmee an das LAR-12 am Standort Pinnow den ersten Fla-Raketenkomplex SA-75 ("Dwina") als Fünf-Kabinenvariante, Fla-Raketen W-750 (1 D), die Kontroll-Prüfstation für FAR, Treibstoffkomponenten sowie die Ausrüstung für den technologischen Ablauf zur Montage und Betankung von FAR.
Diese übernommene Fla-Raketentechnik wurde in der Folgezeit als Ausbildungsbasis für die aufzustellenden Einheiten der FRT eingesetzt.
Neben der Technik wurde eine umfangreiche Dokumentation zum Waffensystem in russischer Sprache übernommen. Die Übersetzung und Herausgabe im Vorschriftensystem der NVA war deshalb ebenfalls eine verantwortungsvolle, umfangreiche Aufgabe für die bereits ausgebildeten Offiziere des LAR-12 und des Erweiterten Sekretariates in Zusammenarbeit mit dazu speziell festgelegten Dolmetschern.

Bildung der "Abteilung Luftschutz" der LSK/LV

Am 01.12.1959 wurde das bisherige "Erweiterte Sekretariat..." in die "Abteilung Luftschutz" umgebildet und aus dem Haus 3 in das Haus 9 des MfNV verlegt.
Die "Abteilung Luftschutz" war, wie bisher das "Erweiterte Sekretariat" dem Stellvertreter des Ministers und Chef der LSK/LV unmittelbar unterstellt.
Gegenüber den anderen Bereichen des Kommandos der LSK/LV galt weiter das Prinzip der vollständigen Autonomie, die Struktur war aber bereits auf einen zukünftigen Stellvertreterbereich im Kommando der LSK/LV orientiert. Da im Jahr 1958 auf dem Territorium der DDR auch mit der Bildung von Organen des Zivilen Luftschutzes begonnen worden war, wurde die Bezeichnung "Luftschutz" im Interesse der weiteren Geheimhaltung offenbar davon abgeleitet. Entsprechend einem Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung vom Oktober 1959 war als erstes Fla-Raketentruppenteil das Flak-Regiment 16 (FR-16) mit vier Flak-Abteilungen und einer Technischen Abteilung aufzustellen. Als Kommandeur wurde Oberstleutnant Horst Gorlt eingesetzt.
Die Umbenennung des Flak-Regimentes 16 in FRR-16, der Flak-Abteilungen (FA) in Fla-Raketenabteilungen (FRA) des Regimentes erfolgte erst im Jahr 1963.

Ausbildung im LAR-12 und erstes Gefechtsschießen mit realem Start von Fla-Raketen

Die Ausbildung im LAR-12 in Pinnow begann mit den Armeeangehörigen der 1.Flak-Abteilung des Flak-Regimentes 16, Kommandeur Major Wittig, Stabschef Hauptmann Mansch und der TA, Kommandeur Hauptmann Zimmermann.

Dazu wurden die Abteilungen mit Einsatz der Kommandeure und Vorgesetzten neu aufgestellt. Die Mehrzahl der jüngeren Offiziere (Zugführer, Stationsleiter, Obertechniker) hatte nach ihrer Ernennung zum Offizier an der Flakartillerieschule Geltow ein einjähriges Praktikum in der sozialistischen Produktion absolviert und wurde direkt von dort in die neuen Einheiten zuversetzt. So war es ihr erster Einsatz in einer militärischen Dienststellung.

Bei Ladeburg in der Nähe von Bernau erfolgte zeitlich parallel zur Ausbildung der Bau der Kaserne für die Unterbringung von Führung, Stab, Gefechtsstand und Bedienungseinheiten des FR und in einem gesondertem Objekt für die stationären Einrichtungen der TA. Bei Markgrafpieske in der Nähe von Fürstenwalde, dem geplanten Standort der 1. FA, wurden ebenfalls zeitlich parallel zur Ausbildung der Armeeangehörigen die Kaserne für die Unterbringung des Personalbestandes und die Feuerstellung für die Entfaltung des ersten Fla-Raketenkomplexes der zukünftigen FRT gebaut

Nach Abschluß der Ausbildung im LAR-12, im Frühjahr 1960, wurden die Einheiten an diese Standorte verlegt. Die FA entfaltete den ersten inzwischen importierten Gefechts-Fla-Raketenkomplexes in der Feuerstellung und in der TA wurde der Technologische Ablauf zur Montage und Betankung von Fla-Raketen eingerichtet. Die Aufgabe bestand nun in der FA und der TA in der Herstellung der Geschlossenheit der Gefechtsbesatzungen und -bedienungen bei der Gefechtsarbeit und der Durchführung der prophylaktischen Kontrollarbeiten an der Fla-Raketentechnik. Mit Bereitschaft und Initiativen wurden die Armeeangehörigen der Einheiten den Anforderungen gerecht. So gab es auch in der Freizeit Anstrengungen beim Studium und der Schaffung der Ausbildungsbasis (z.B. das Zeichnen von Schaltbildern) auf der Grundlage der Originaldokumentation. Zusätzliche Belastung waren die Einsätze zu Bauarbeiten in den sich im Bau befindlichen benachbarten Feuerstellungen des FR zur Einhaltung der dafür festgelegten Termine. Entsprechend dem Plan war die Herstellung der Gefechtsbereitschaft der 1.FA für November 1960 vorgesehen. Dazu mußten nach dem Schießkurs der FRT der Luftverteidigung der Sowjetarmee für die Einschätzung " Bereit zur Führung von Gefechtshandlungen" theoretische und praktische Überprüfungen, Prüfungsschießen mit realer Zieldarstellung und Gefechtsschießen mit realem Start von Fla-Raketen absolviert werden.
In diese Überprüfungen waren einzubeziehen:

  • die Gefechtsbesatzung des Gefechtsstandes des FR
  • die Gefechtsbesatzung und die Gefechtsbedienungen der FA
  • die Gefechtsbedienungen der TA.
Bei den Überprüfungen wurden sowohl die Ergebnisse der Handlungen auf reale Ziele mit und ohne realem Start von Fla-Raketen als auch die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten zur Vorbereitung des Fla-Raketenkomplexes und der Gefechtsraketen zum Verschuß bewertet.

Zur unmittelbaren Vorbereitung auf das 1. Gefechtsschießen in der Sowjetunion wurde in der Feuerstellung Markgrafpieske und in der TA Ladeburg in den Monaten Juli - August Intensivausbildung mit Einsatz von Offizieren des LAR-12 als Ausbilder durchgeführt

Für die Mehrzahl der Trainings der Gefechtsbesatzung der FA ( Schießender, Leitoffizier und die Funkorter für Handbegleitung) erfolgte die Darstellung von Zielwegen auf ihren Bildschirmen durch einen elektronischen Imitator (Simulator) der Raketenleitstation, mit dem auch der simulierte Start der Fla-Raketen und ihre Lenkung durch die Kommandos der Raketenleitstation sowie die Zielvernichtung auf den Sichtgeräten dargestellt wurden

Das konnte jedoch das Auffassen und Begleiten von real sich im Luftraum bewegenden Zielen auf den Bildschirmen nicht ersetzen. Deshalb wurden zur Darstellung realer Luftlagen auf den Bildschirmen der Gefechtsbesatzung vom Stellvertreter des Ministers und Chef der LSK/LV spezielle Flüge von Jagdflugzeugen der LSK als Zieldarstellung befohlen. Start und Lenkung der Fla-Raketen und das Ergebnis des Schießens wurden dabei auf den Bildschirmen ebenfalls durch den Imitator simuliert. Das gehörte in späteren Jahren bei den LSK/LV zur üblichen Praxis der Gefechtsausbildung, 1960 gab es jedoch dafür bei der Planung und Durchführung dieser Flüge noch wenig Erfahrungen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Ausstrahlung von elektromagnetischer Energie durch die Raketenleitstation zum Auffassen und Begleiten von realen Zielen im Interesse der Geheimhaltung sowohl nach Richtungen (Nähe von Westberlin), Zeiten und Dauer streng reglementiert war.

Zum Gefechtsschießen im September 1960 erfolgte die Verlegung der Armeeangehörigen des FR-16 im Bestand von Gefechtsstand des FR, 1.FA und TA, ohne Fla-Raketentechnik, von Berlin Ostbahnhof im Eisenbahntransport zum Fla-Raketenschießplatz Aschuluk der Sowjetarmee mit Halt und Umsteigen in Moskau.

Auf der Grundlage des Schießkurses der FRT der Sowjetarmee wurden die Überprüfungen zum Ausbildungsstand durch Spezialisten (Instrukteure) der Sowjetarmee durchgeführt.
Das Gefechtsschießen mit realem Start von Fla-Raketen erfolgte auf einen Winkelreflektor am Fallschirm, der von einem Flugzeug der LSK der Sowjetarmee abgeworfen wurde.
Im Ergebnis der durchgeführten Überprüfungen, erhielt das FR-16 (Gefechtsstand, 1.FA, TA)die Bewertung "Bereit zur Führung von Gefechtshandlungen".
Die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligten Armeeangehörigen hatten damit ihre Aufgabe erfüllt. Die Mehrzahl der Offiziere wurde später in verantwortungsvolle Funktionen als Kommandeure oder Leiter bei den FRT oder anderen Bereichen der LSK/LV eingesetzt, ein Teil von ihnen nach mehrjährigem Studium an der Militärakademie oder an Hochschulen der Sowjetarmee.

Die bei der Vorbereitung und Durchführung dieses ersten Gefechtsschießens gesammelten Erfahrungen hatten große Bedeutung für die weitere Aufstellung und Ausbildung von Truppenteilen und Einheiten der FRT. Wie die 1.FA und TA des FR-16 wurden darauf folgend im LAR-12 die 2., 3.u. 4.FA des FR-16 sowie später der Personalbestand der FRR-17, FRR-18, FRR-13 und FRR-14 vorbereitet.

Verlegung der "Abteilung Luftschutz" in die Dienstelle Eggersdorf des Kommandos LSK/LV

Im Herbst 1960, nach dem 1. Gefechtsschießen der FRT, erfolgte die Verlegung der Abteilung Luftschutz in das Haus U-10, rechter Eingang, der Dienststelle Eggersdorf. Die Arbeitsräume der Abteilung waren im Interesse der Geheimhaltung von den Stabsbereichen im übrigen Haus getrennt und nur durch einen von einem Diensthabenden bewachten Eingang mit Sonderausweis zu betreten. In der Folgezeit wurde die Autonomie gegenüber den übrigen Bereichen des Kommandos schrittweise aufgegeben, die in diesem Zusammenhang zuvor dem Leiter des Erweiterten Sekretariats direkt unterstellten Offiziere anderer Bereiche und Fachgebiete wurden in ihre Bereiche zurück versetzt.

Nach dem Gefechtsschießen des FR-16 wurde für die 1.FA Bereitschaft im DHS der LSK/LV befohlen und Übergangszeiten für die Herstellung der Gefechtsbereitschaft mit dem Fla-Raketenkomplex festgelegt. Das erforderte den Aufenthalt und die Übernachtung der Diensthabenden Besatzung unmittelbar in den Kabinen an der Technik, weil es dafür, wie in späteren Jahren, noch kein spezielles DHS-Gebäude am Mittelpunkt der Feuerstellung als Unterkunft gab.
Im Haus U-10 der Abteilung Luftschutz wurde dazu ein spezieller Führungsraum eingerichtet. Dort waren Diensthabende Offiziere der FRT für die Beurteilung der Luftlage und die Übermittlung von Aufgabenstellungen des Leiters der Abteilung Luftschutz in Abstimmung mit dem Zentralem Gefechtsstand (ZGS) der LSK/LV an das FR-16 eingesetzt, bis es später im Gebäude des ZGS selbst eine spezielle Führungsstelle für die FRT gab.

Bildung des Bereiches "Stellvertreter des Chefs der LSK/LV für Flakartillerie" im Kommando LSK/LV ab Dezember 1960

Der Aufbau des Bereiches auf der Grundlage der Abteilung Luftschutz entsprach mit den ihm gestellten Aufgaben und seiner Gliederung dem eines Führungsorganes im Kommando LSK/LV für die Waffengattung FRT mit den Hauptaufgaben Gefechtsausbildung und Ingenieurtechnische Sicherstellung (Fla- Raketen-Ingenieurdienst, FRID).
In die Funktion Stellvertreter des Chefs der LSK/LV für Flakartillerie wurde Oberstleutnant Manfred Barthel eingesetzt. Der bisherige Stellvertreter des Chefs der LSK/LV für Flakartillerie, Oberst Rudi Bräutigam, wurde vorübergehend dem neuen Bereich zugeordnet und die Flakregimenter der 1. Flakdivision im Zusammenhang mit dem Aufbau der FRT aufgelöst. Ein Teil des Personalbestandes der Flakregimenter wurde umgeschult und in die aufzustellenden FRR eingegliedert. Teile der Technik, z.B. die Fliegerabwehrkanonen S-60 u.a., wurden als Bewaffnung der Flakbatterien in den FA und TA zum unmittelbaren Schutz der aufzustellenden Einheiten eingesetzt.
Die Bezeichnung des Stellvertreters des Chefs der LSK/LV für Flakartillerie wurde später verändert in Stellvertreter des Chefs der LSK/LV für Fla-Raketentruppen.

Die Armeeangehörigen der FRT erhielten die neue Uniform der FRT der LSK/LV

Erstmalig und als Beginn einer Tradition die bis 1989 fortgesetzt wurde, hat das FR-16 unter Führung seines Kommandeurs Hauptmann Heinz Naumann, am 01.05.1962 an der Maiparade der NVA auf dem Marx-Engels-Platz in Berlin mit Fla-Raketen W-750 (1D) auf Transportladefahrzeugen PR-11A teilgenommen.

1981 wurde die Bezeichnug des Bereiches verändert in Stellvertreter der Chefs der LSK/LV für Ausbildung der Luftverteidigung.
Ihm waren unterstellt

  • der Chef FRT mit der Abteilung Gefechtsausbildung, dem FRID und der Unterabteilung Planung
  • der Chef Jagdfliegerkräfte mit der Abteilung Gefechtsausbildung
  • der Leiter der Abteilung Truppenluftabwehr mit der Unterabteilung Flakartillerie und dem Oberoffizier Truppenluftabwehr.

Vorbereitung und Planung einer Einrichtung für die industrielle Instandsetzung von Fla-Raketentechnik

Zur Gewährleistung der ständigen und langfristigen Gefechtsbereitschaft der Waffensysteme der FRT waren zentrale industrielle Instandsetzungseinrichtungen erforderlich, die u. a. in der Lage waren folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • Austausch von Treibstoffbehälterzellen der FAR nach ihrem Einsatz auf Startrampen in Feuerstellungen der FRA im DHS,
  • Modernisierung und mittlere Instandsetzung der Fla- Raketenkomplexe als Fortsetzung der prophylaktischen wöchentlichen, monatlichen und Halbjahreskontrollen durch die Truppe,
  • Instandsetzung von Betankungstechnik für die Betankung von Fla-Raketen mit den Treibstoffkomponenten,
  • Eichung und Instandsetzung von Meßgeräten.
Auf der Grundlage von sowjetischen Projektunterlagen wurde deshalb von der dazu im Bereich geschaffenen"Abteilung Planung" mit der Planung und Bauvorbereitung einer solchen Instandsetzungseinrichtung am Standort Pinnow, dem späteren Instandsetzungswerk Pinnow (IWP) begonnen.
Die Abteilung Planung wurde 1964 umbenannt in "Abteilung Wirtschaftsleitung IWP" und später in den Bereich "Technik und Instandsetzung" des Kommandos der LSK/LV eingegliedert.

Das IWP begann am 05.05.1964 offiziell seine Tätigkeit und wurde im Jahr 1970 Volkseigener Berieb (VEB) und dem "VEB Kombinat Spezialtechnik Dresden" (VEB KSD)zugeordnet. Der VEB KSD wurde mit all seinen Betrieben dem "Ministerium für Allgemeinen Maschinenbau, Landmaschinen und Fahrzeugbau" unterstellt, die "Abteilung Wirtschaftsleitung IWP" beendete damit ihre Tätigkeit. Im Rahmen der Gesamtentwicklung realisierte das Werk, entsprechend seiner Aufgabenstellung, kontinuierlich neue technologische Entwicklungsaufgaben und führte diese nach erfolgreicher Erprobung in die Produktion über.
Zum Beispiel:

  • Industrielle Hauptinstandsetzungen und umfassende Modernisierungen an Fla-Raketenkomplexen und FAR,
  • Verlängerung der vom sowjetischen Hersteller festgelegten Nutzungsfristen für die Fla-Raketentechnik,
  • Instandsetzungsaufgaben an der Raketentechnik der Volksmarine der NVA,
  • uptinstandsetzungen an Funkmeß-Höhenfindern und an mobiler Funkmeßtechnik der Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte und befreundeter Armeen.
Mitte der 80er Jahre wurde im VEB IWP außerdem eine Produktionsstrecke für moderne Panzerabwehrlenkraketen geschaffen

Erster Werkleiter des IWP war Oberst Wagner, bis dahin war er Chef Nachrichten im Kommando LSK/LV. Nach seiner Versetzung in den Ruhestand übernahm Hauptmann Siegfried Eschke, später Generalmajor und Generaldirektor des VEB KSD die Leitung des Werkes. Der VEB IWP erfüllte bis 03.10.1990 seine Aufgaben, am 02.10.1990 verließ der letzte Transport in Richtung Vertragspartner Sowjetunion das Werk.
Im Weiteren wurde das Werk vom "Buck-Konzern" übernommen und existierte bis 1998.

Einordnung der ab 1959 aufgestellten Truppenteile und Einrichtungen der FRT in die Strukturen der LSK/LV

Nach Aufstellung und Ausbildung weiterer FRR mit den dazugehörenden FRA und TA wurden die dafür gebauten Kasernen und Feuerstellungen bezogen. Ihre Aufnahme in das System der ständigen Gefechtsbereitschaft der LSK/LV erfolgte nach Überprüfungen an der Gefechtstechnik in ihren Stellungen und Einrichtungen sowie Gefechtsschießen in der Sowjetunion. Die aufgestellten Truppenteile der FRT wurden ab 1961 der 1.und 3. Luftverteidigungsdivision unterstellt und in das Diensthabende System der LSK/LV einbezogen

Das LAR-12 wurde 1962 der am Standort Pinnow aufgestellten Funkmeß- und Flakartillerieschule Pinnow eingegliedert. Dieser Lehreinrichtung wurden ebenfalls die Ausbildungseinheit Funkmeßtechnik der technischen Schule der LSK/LV Kamenz und die Flakartillerieschule Geltow nach ihrer Verlegung an den Standort Pinnow unterstellt.

Im Dezember 1963 wurde die Funkmeß- und Flakartillerieschule Pinnow in den Bestand der neu aufgestellten Offiziersschule der LSK/LV Kamenz überführt, die Ausbildung von Offizieren für die FRT erfolgte in der Fachrichtung Flakartillerie, später FRT. Somit war das LAR-12 sowohl Vorläufer der späteren Fachrichtung FRT der Offiziersschule der LSK/LV als auch der späteren Sektion FRT der Offiziershochschule (OHS) der LSK/LV "Franz Mehring" in Kamenz und auch für die Fachrichtung FRT der später aufgestellten Militärtechnischen Schule der LSK/LV in Bad Düben.

Die Fla-Raketen-Werkstatt wurde bei der Überführung des LAR-12 in den Bestand der Funkmeß-und Flakartillerieschule ausgegliedert. Sie verblieb als Truppeninstandsetzungsorgan der FRT in Pinnow und wurde dem Stellvertreter des Chefs der LSK/LV für Fla-Raketentruppen direkt unterstellt.
Im Interesse der FRT erfüllte sie so bis 1990 als Fla- Raketen-Werkstatt und Lager 14 ( FRWL-14, später FlaRWL-14) am Standort Pinnow Aufgaben bei der Instandsetzung, Meßmitteleichung, Modernisierung und Ersatzteilversorgung der Fla-Raketentechnik.

Für die Unterstützung bei der Ausarbeitung dieses Beitrages wird gedankt:

  • Oberst a.D. Heinz Barthels
  • Oberst a.D. Friedrich Hartig
  • Oberstleutnant a.D. Friedhold Karpinski
  • Oberstleutnant a.D. Gerd Rex
  • Oberst a.D. Dr.Wilfried Schaarschmidt
  • Oberstleutnant a.D. Ludwig Sende

Zum Beginn der 60er Jahre waren für die Luftverteidigung der DDR fünf Fla-Raketenregimenter
mit 20 Fla-Raketenabteilungen, die mit Fla-Raketenkomplexen der Typen SA-75 "Dwina" und
S-75 "Wolchow" aufgestellt und standen jeweils zu 50% im Diensthabenden System der Luftverteidigung
des Warschauer Vertrages mit einer Übergangszeit von 6 Minuten zur Bereitschaftsstufe 1.
Die Richtungen westlich und Südwestlich von berlin sowie die Räume in Richtung Dessau - Erfurt -Suhl
wurden von Einheiten der GSSD gesichert.

Quelle : Erlebtes und Geschaffenes, Beiträge zur Geschichte der LSK/LV der NVA der DDR, S. 281

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Die Feuerzonen der FRT zum Beginn der 60er Jahre
in mittleren und großen Höhen

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