Die Luftverteidigung der DDR bis 1990

NATO

ROLAND - FlaRak-System Roland

Das Waffensystem Roland diente seit 1988 der Luftwaffe der Bundesrepublik zum Objektschutz gegen feindliche Flugzeuge und sollte durch hohe Beweglichkeit und schnelles Herstellen der Einsatzbereitschaft dieser Aufgabe gerecht werden.

Für ein größeres Bild anklicken
Das Basisfahrzeug (Shelter) mit drei Mann Besatzung

Für ein größeres Bild anklicken
Der Lenkflugkörper Roland beim Verlassen des Startcontainers

Die Luftwaffe und die Marine benutzte bis 2003 das auf einem geländegängigen LKW System. Das System wurde und wird international in folgenden Staaten eingesetzt : USA, Frankreich, Spanien, Brasilien, Argentinien, Venezuela, Nigeria, Katar, Irak und Slowenien eingesetzt. Das System wurde in den 70er Jahren in deutsch-französischer Kooperation als autonomes Abwehrsystem zur Bekämpfung tieffliegender Luftfahrtzeuge entwickelt.

Das Waffensystem besteht im wesentlichen aus dem um 360 drehbaren Turm mit dem Such- und Folgeradar sowie den Raketenträgern. Die Aufklärungsreichweite beträgt 16 km, die Ortungshöhe liegt bei bis 3.000 m. An den Abschußträgern befinden sich 2 und im Magazin 2 X 4 Lenkflugkörper. Das Nachladen dauert ca. 12 Sekunden.

Für ein größeres Bild anklicken

Der Lenkflugkörper Roland-3 ist 2,70 m lang und hat einen Durchmesser von 27 cm. Die Startmasse beträgt 77 kg, die Vmax = 570 m/s und die Reichweit 8 km. Die Zeit zum Herstellen der Startbereitschaft beträgt ca. 4 min. Die Zielbe-kämpfung kennt drei Betriebsarten : optisch - Radar - Mischbetrieb.

Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_(Rakete)

 
© (2009-2012) www.lv-wv.de