Die Luftverteidigung der DDR bis 1990

Aktuelles

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März 2015


Bericht von Bernd Kirchhainer über den Tag der offenen Tür
TRADI SANITZ am 28.02.2015

Hier geht es zum Bericht von Bernd Kirchhainer


Dezember 2014



November 2014


Die neue DVD vom Tag der offenen Tür TRADISANITZ ist da

Liebe Mitstreiter,
heute haben wir die ersten DVDs "TRADI SANITZ am 01.03.2014" gebrannt und mit Label bedruckt.
Lutz Kreuchauf hatte sich bereiterklärt, mir zu helfen und die Gestaltung zu übernehmen.
Vielen Dank, Lutz!
Anbei eine kurze Übersicht zum Inhalt und einige Bemerkungen dazu.
Bei Interesse am Bezug der DVD einfach ein Rauchzeichen geben,
Preis: 4,00 €/DVD & Versandkosten.
Ein Hinweis für Ehemalige, die in der Region Rostock zu Hause sind:
Am 25.11.2014 weilt der Admiral a.D. Theodor Hoffmann zu einem Vortrag mit Diskussionsrunde
in Rostock, in den Räumen der Volkssolidarität Rostock,
Bremer Str. 24, Beginn: 18.30 Uhr.

Bernd Kirchhainer 12.11.2014



DVD "Tag der offenen Tür TRADI SANITZ am 01.03.2014"

Inhalt/Umfang der Beiträge auf der DVD

Thema 1: Foto-Show mit den Fotos aus dem Fundus
Thema 2: Kurzbeitrag
Thema 3: Video von Peter Kraus

Bemerkungen
Ende Februar erschien in der "Ostsee-Zeitung" eine Ankündigung zum Tag der offenen Tür
TRADI SANITZ am 01.03.2014. Ein Sonnabend, der Besucherstrom war sehr groß.
Schade für diejenigen, die sich wegen Erkrankung oder anderen zwingenden Gründen wieder
abmelden mussten. Aber, es wird ja auch wieder einen 01. März …
Die Tür zum TRADI war weit geöffnet, auch ein extra Lesezimmer mit Fotoalben, Chroniken,
Bücher usw.
Um 09.30 Uhr kam Bodo aus Hennigsdorf, eigentlich hätte er zu diesem Zeitpunkt Sportzeug
mithaben müssen, danach Rudi Krolop aus Sanitz.
Und ein TV-Team des MDR, wir hatten "Ja" gesagt und nun waren sie da.

Es war wieder ein gelungener Tag! Wir bedanken uns ganz herzlich für Euren Besuch, hoffen, dass
Ihr Euch wieder wie zu "Hause" gefühlt habt und auch genügend Gelegenheit zu
Gesprächen & Erinnerungen hattet. Wir haben uns auch gefreut, die Vorsitzenden des
Militärhistorischen Verein Demen e.V. und der Regionalgruppe Rostock begrüßen zu können.
Vielen Dank für Hannes ungebrochene Sammelleidenschaft und dass Ihr vor allem auch mitgemacht habt beim Spenden!
Vielen Dank an Peter Kraus, der wie immer Brot & Kuchen sponserte und neben Hilfe bei der
Essenausgabe auch noch Videoaufnahmen machte! Vielen Dank für die mitgebrachten Dokumente
& "Gaben" für das TRADI! Bis zum nächsten Tag der offenen Tür TRADI SANITZ im Jahre 2015,
wir werden uns wieder was einfallen lassen!

Barbara & Bernd

Oktober 2014


Die ultimative Wahrheit des BND

BND-Präsident Gerhard Schindler hatte am 8.10. dem Parlamentarischen Kontrollgremium erklärt, dass der Bundesnachrichtendienst über Beweise verfügt, wonach prorussische Separatisten für den Abschuss von MH 17 verantwortlich sind. Angeblich belegen Fotos und Satellitenaufnahmen, dass sie ein Buk-System besessen haben. Damit sollen sie eine Rakete gestartet haben.

Diese eigentlich vertrauliche Information gelangte in die Öffentlichkeit. Allerdings berichtet der "Spiegel" vom 20. 10. nur in eineinhalb Spalten auf Seite 17 darüber. Möglicherweise sind der Redaktion Zweifel daran gekommen, dass der BND als Einziger im Besitz der ultimativen Wahrheit über den Abschuss von MH17 ist. Einen Beweis, dass das Flugzeug mit einer Flugabwehr-Rakete abgeschossen, enthält der Bericht jedenfalls nicht.

Einschätzungen, die sich auf den Sachverstand von Experten und wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse stützen, machen deutlich: Es kann keine Fla-Rakete gewesen sein, die die MH17 zum Absturz gebracht hat. Dazu folgende Begründungen:

1. Die Trümmerteile des Flugzeugs, viele davon größeren Ausmaßes, sind alle ohne zu brennen auf einem relativ großen Gebiet niedergegangen. Mindestens die Teile, in denen sich Treibstoff befand, hätten beim Treffer einer Fla-Rakete wegen der entstehenden Reibungshitze gebrannt. Zu Bränden kam es aber erst, als am Boden heiße Triebwerksteile mit brennbarem Material in Berührung gerieten.

2. Die veröffentlichten Fotos zeigen Zerstörungen, die nicht durch die Splitter einer Fla-Rakete hervorgerufen sein können. (Ungleichmäßige Verteilung, unregelmäßige Durchmesser, sowohl Eintritts- als auch Austrittsöffnungen). Da die Splitter einer Fla-Rakete alle etwa die gleiche Größe haben, verursachen sie nicht solche Einschlaglöcher.

3. Aus den Fotos geht hervor, dass das Flugzeug an unterschiedlichen Stellen von "hochenergetischen Körpern" getroffen wurde (massiv in Cockpitnähe, unregelmäßig an Tragflächen). Das ist völlig untypisch für das Trefferbild einer Fla-Rakete. Die Verteilung der Splitter des Gefechtsteils einer solchen Rakete folgt der sog. Normalverteilung, d.h. die meisten Splitter liegen dicht beieinander.

4. Der Anflug der Buk-Rakete auf ein Ziel erfolgt von oben. Die Fotos zeigen aber keine Häufung von Treffern im oberen Bereich der MH17.

5. Der Start einer Rakete des Komplexes Bug ist unüberhörbar. Das Geräusch der Triebwerkszündung und der Überschallknall vereinigen sich, sodass der Knall bis in 10 km Entfernung hörbar ist. Nach dem Start bildet sich ein Kondensstreifen, der mindestens 10 Minuten lang beobachtet werden kann. Obwohl das betroffene Gebiet besiedelt ist, hat niemand etwas gehört oder gesehen.

6. Von einem Fla-Raketen-Komplex wie Buk kann außerdem nur mit einer entsprechend ausgebildeten Besatzung der Raketenleitstation und der Bedienung mindestens eines Startfahrzeugs eine Rakete gestartet und zum Ziel geleitet werden. Über solches Personal verfügten die Separatisten zu keiner Zeit.

Mit seinem Bericht hat der BND-Präsident seine Behörde und sich selbst disqualifiziert. Was er dem Parlament am 8. 10. vorgebracht hat, waren allenfalls Hinweise auf den Verlauf der Ereignisse. Er hätte besser daran getan, tatsächliche Experten heranzuziehen und sich nicht auf die Meldungen zu verlassen, die im Dschungel der Nachrichtendienste erzeugt werden. Beweise über die Urheberschaft des Absturzes können nur durch wissenschaftliche Untersuchungsmethoden an den Opfern und den Trümmerteilen erbracht werden, so z.B. durch forensische Analysen, Materialuntersuchungen an den Durchschlagstellen und ballistische Gutachten zu den Eintritts- und Austrittsöffnungen der Löcher in den getroffenen Teilen des Flugzeugs. Solche Untersuchungen sind immer noch möglich. Warum sie nicht vorgenommen werden bzw. warum die Öffentlichkeit nichts davon erfährt, muss zu denken geben. Außerdem wäre eine Offenlegung der Aufzeichnungen auf dem Voice-Rekorder und den beiden Flugschreibern unerlässlich.

Ich weiß nicht, wie die MH17 abgeschossen wurde und wer dafür verantwortlich war bzw. ist. Als ehemaliger Offizier der Fla-Raketentruppen der Luftverteidigung schließe ich aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus, dass sie mit einer Fla-Rakete abgeschossen wurde.

Bernd Biedermann 22.10.2014




01.10.2014,  Beitrag von Bernd Biedermann zum Zustand unserer Bundeswehr


Katastrophal, skandalös und blamabel

Jetzt wird offenbar, was Insider schon seit längerem vermutet haben: Der Zustand großer Teile des Geräts der Bundeswehr ist katastrophal. Das trifft sowohl auf die Luftwaffe als auch auf das Heer und die Marine zu.
Wenn die Zahlen, die der Spiegel am 24. 8. 2014 veröffentlicht hat, real sind, dann ist die jetzige Situation noch schlimmer als befürchtet. Besonders trifft das auf das fliegende Gerät zu.

Danach sind von den 109 Kampfflugzeugen des Typs "Eurofighter" lediglich 8 uneingeschränkt einsatzbereit. Das entspricht einem Koeffizienten der technischen Einsatzbereitschaft (KTE) von 0,07! Nach der neuesten Meldung verringert sich die Anzahl der verfügbaren Flugstunden eines "Eurofighter" wegen konstruktiver Mängel von 3000 auf 1500. Der Preis pro Maschine bleibt dennoch der gleiche.

Von den 67 Transporthubschraubern CH-53 des Heeres sind noch 7 einsatzfähig (KTE=0,1).

Selbst bei den neuen Mehrzweckhubschraubern NH90 sind nur 5 von 33 im Einsatz (KTE=0,15).

Bei den verbliebenen 56 Transportflugzeug C-160 "Transall" der Bundeswehr sind zurzeit lediglich 21 zum Einsatz bereit (KTE=0,4).

Damit liegt der KTE des aufgeführten fliegenden Geräts der Luftwaffe und des Heeres im Durchschnitt bei 0,16 - ein Wert, der im militärischen Bereich vollkommen indiskutabel ist. Daran ändert auch die erste Reaktion des BMVg, es handle sich um eine Momentaufnahme, nicht das Geringste.

Der gegenwärtige Zustand ist nicht über Nacht eingetreten, er ist nicht zuletzt das Ergebnis eines nunmehr seit Jahren andauernden Prozesses von Reformen, Transmissionen, Neuausrichtungen u.a. Maßnahmen, denen ein strategisches Konzept fehlt. So sind z.B. die fünf Geschwader der Luftwaffe in Taktische Luftwaffengeschwader umgebildet worden. Ihren Gefechtswert hat das keineswegs erhöht. Nahezu ausgeschlossen ist es jedoch, dass die Entstehung einer so desaströsen Lage, wie sie jetzt herrscht, den Inspekteuren von Heer und Luftwaffe verborgen geblieben ist. Deshalb ist, unabhängig davon, welche Verantwortung bei den Herstellern liegt, die Frage zu stellen: "Was haben die militärischen Verantwortlichen bisher dagegen unternommen? Haben sie zugesehen, ohne sich dagegen aufzulehnen?"

Auch wenn sich die folgende Feststellung auf eine andere Zeit und eine andere Lage bezieht, Fakt ist, dass in der NVA generell ein KTE von 0,85 bzw. 0,9 gefordert war und weitgehend eingehalten wurde. Verantwortlich dafür waren die Kommandeure. Sie mussten mit ernsthaften Folgen rechnen, wenn sie selbst bei kurzfristiger Unterschreitung des befohlenen KTE keine plausible Erklärung dafür vorbringen konnten. Als militärische Einzelleiter verfügten sie über die notwendigen Befugnisse, um Missstände abzustellen.
In der Bundeswehr scheint das nicht zu gelten, obwohl sie sich selbst als eine "Einsatzarmee" bezeichnet. Dass die militärische Führung die bisherige Entwicklung hingenommen hat, ist skandalös.
Während sich die Beschwerden der Truppe über ungenügende und unzweckmäßige Bewaffnung und Ausrüstung mehren, gestattet die Bundesregierung indessen den Export militärischer Ausrüstung und Waffen in alle Welt, möchte die Bundeswehr zu noch mehr Auslandseinsätzen schicken und beansprucht eine bestimmte Führungsrolle in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Damit folgt sie offensichtlich dem Paradigmenwechsel, der mit dem Papier "Neue Macht, neue Verantwortung" der Stiftung Wissenschaft und Politik eingeleitet wurde. Da darf man die Frage stellen: Ist die Bundeswehr dazu überhaupt in der Lage?

Am 22. 9. 2014 meldete t-online, dass große Teile der Hubschrauber der Bundesmarine lahmgelegt sind.
Danach sind 15 HS vom Typ "Sea Lynx" beschädigt, 6 weitere werden gerade gewartet, ein Hubschrauber ist noch einsatzbereit!
Insgesamt verfügt die Marine über 43 Hubschrauber. Neben den 22 "Sea Lynx" britischer Produktion gibt es noch 21 "Sea King" aus den USA. Selbst wenn man annimmt, dass alle "Sea King" flugtauglich sind, entspräche der gegenwärtige Zustand einem KTE von 0,5.

Am 23. 9. meldet t-online, dass nunmehr über die Hälfte der Transportflugzeuge Transall C 160 wegen technischer Probleme am Boden bleiben muss. Wie "Die Welt" berichtet, sind 32 der 57 noch vorhandenen Flugzeuge gar nicht, 3 nur bedingt einsatzbereit. Warum vorher noch von 56 vorhandenen Maschinen berichtet wurde, muss hier offen bleiben. Auf jeden Fall beträgt jetzt der KTE der bedingten Einsatzbereitschaft noch 0,44.
Angesichts dieser Meldungen muss man die Frage stellen:
"Wie marode ist die Bundeswehr?"
Offensichtlich war es der Wehrbeauftragte des Bundestages, der den Stein ins Rollen brachte. Er spricht inzwischen von einer "Gefährdung der Einsatzfähigkeit". Noch Anfang Juni 2014 hatte der Generalinspekteur der Bundeswehr, der Vier-Sterne-General Volker Wieker, in einem Interview behauptet, die Einsatzbereitschaft und Einsatzfähigkeit der Bundeswehr ist gewährleistet und die Neuausrichtung sei die richtige Richtung. Gleich dreimal "richtig" in einem Satz und doch alles falsch, denn der gegenwärtige Zustand ist ja wohl kaum über Nacht eingetreten. Sein Auftritt vor dem Verteidigungsausschuss am 24. 9. hinterließ bei mir mehr als nur ein paar Zweifel. Nach meinem Verständnis als ehemaliger Soldat trägt ein General, wie jeder Kommandeur, die Verantwortung für seine Soldaten. Dazu gehört auch, dass sie so ausgerüstet und bewaffnet sind, wie es ihr Auftrag erfordert. Nun versuchen meine Bekannten und Freunde aus der Bundeswehr seit Jahren, mir zu erklären, dass es sich bei ihnen ganz anders verhält. Nicht die Militärs tragen die Verantwortung für den technischen Zustand der Bewaffnung und Ausrüstung, sondern zivile Beamte, die zusammen mit der Industrie daran arbeiten. Was dabei herauskommt, das sehen wir jetzt. Am Sparen allein, wie es der ehemalige General Kujat sieht, kann es nicht gelegen haben. Zu erklären ist das nur mit der "organisierten Verantwortungslosigkeit", die seit Jahren herrscht.
Die letzten vier Verteidigungsminister von Franz Josef Jung über Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maizière bis zu Ursula von der Leyen, allesamt von der CDU/CSU, haben daran ebenso ihren Anteil wie die militärische Führung. Wie es scheint, hat die Rüstungsindustrie die Bundeswehr fest im Griff.


August 2014

09.08.2014,  Beitrag von Bernd Biedermann zum Absturz von MH-17


MH 17 und kein Ende

Auch 24 Tage nach dem Absturz der malaysischen Boeing am 17. Juli 2014 in
der Ostukraine gibt es noch immer keine eindeutige Erklärung zu den Ursachen.
Nachdem anfangs der Eindruck erweckt wurde, es sei völlig klar, dass die
Maschine von einer Fla-Rakete abgeschossen worden sei, kochte danach
die Gerüchteküche. Eine Spekulation folgte der anderen, aber fast immer wurde den
sog. Separatisten und den Russen die Schuld zugesprochen. Sie hätten mit einer
Rakete des Fla-Raketenkomplexes "BUK" das Passagierflugzeug abgeschossen.
Andere mögliche Ursachen für den Absturz wurden erst nach dem 24. Juli in
Erwägung gezogen. Möglicherweise hat mein Beitrag, der an diesem Tag im
ND veröffentlicht wurde, dazu beigetragen.

Aus der Kenntnis über die Wirkungsfaktoren der Splitter von Fla-Raketen und
den vielfachen Erfahrungen unserer Schießen in Ashuluk, dass die Splitter der
Gefechtsteile mit Notwendigkeit zu einer Entflammung des Flugzeuges bzw.
großer Teile davon geführt hätte, war offensichtlich nichts auszusetzen. Das
wird auch in den jüngsten Veröffentlichungen dazu im russischen Internet
deutlich. Verwundern muss dabei allerdings, dass man sich auf ausländische
Spezialisten beruft. Von offizieller russischer Seite kam die Pressekonferenz am
24. Juli , auf der zwei Generäle eine Fülle von Dokumentationen zum Verlauf
des Fluges von MH 17 und den Flugbewegungen in dem relevanten Raum
erläuterten, nach meinem Empfinden viel zu spät. Immerhin hatte
Generalleutnant Kartopolow vom russischen Generalstab schon am 22. Juli die
Anwesenheit eines ukrainischen Kampfflugzeuges in unmittelbarer Nähe der
Boeing erwähnt. Die westlichen Medien reagierten mit der These "Russland
provoziert mit Theorie um Kampfjet". Wie sich jetzt abzeichnet, könnte es mehr
als eine Theorie sein. In diesem Zusammenhang ist es auch nicht verwunderlich,
dass die Kiewer Regierung ihre Truppen zu einer ausgedehnten Operation gegen
die Separatisten genau im Absturzgebiet einsetzte. Dadurch wurde die Arbeit
der internationalen Untersuchungskommission vor Ort so sehr behindert und
gefährdet, dass sie unterbrochen werden musste. Offensichtlich sind Leute wie
Poroschenko und Jazenjuk nicht daran interessiert, dass die wahren Ursachen
des Dramas ermittelt werden.
Eine weitere Frage drängt sich auf. Warum haben die britischen Spezialisten, die
sowohl den Flug-Schreiber als auch den sog. Voice-Rekorder untersuchen,
bisher kein Sterbenswort verlauten lassen? Laut internationalen Experten ist es
möglich, schon nach wenigen Tagen erste Informationen zum Inhalt der
Aufzeichnungen zu geben.
Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, sich an den Spekulationen um die
Absturzursache zu beteiligen. Noch scheinen die Voraussetzungen gegeben, sie
exakt zu ermitteln. Warten wir ab, ob es gelingen wird.

Bernd Biedermann, 9. 8. 2014

Ja, die US-Satellitenaufnahmen vom Tag & Ort des Absturzes der MH-17:
warum keine Darlegung der Daten, warum keine Freigabe & Veröffentlichung?
Auch die AWACS aus Geilenkirchen könnten Informationen zum Thema Absturz liefern,
auch von dort hört und sieht man nichts!!
Wo bleibt übrigens die Auswertung der Black Box der MH-17?
Sollte doch schon längst erfolgt sein, da hört man auch nichts mehr!!
Es wird Zeit, dass sich der "investigative" Journalismus damit beschäftigt und die Welt
endlich die Wahrheit erfährt...

07.08.2014,  Beitrag des ND vom 01.08.2014 zum Absturz von MH-17



 


Juli 2014

28.07.2014, Zum Absturz von MH-17,
Beitrag von Bernd Biedermann ( im ND vom 24.07.2014 veröffentlicht )


Zum Absturz von MH 17 Aus Sicht eines Experten ist ein Abschuss der Boeing 777 Flug MH 17 durch eine bodenständige Flugabwehr-Rakete mit hoher Wahrscheinlichkeit als Absturzursache auszuschließen. Diese Einschätzung ist trotz des unglaublichen Medienrummels möglich, wenn man sich an fachlich fundierte Erkenntnisse und Erfahrungen hält.

Es ist z.B. eine gesicherte Erfahrung, dass Flugzeuge in Höhen unter 20.000 Metern, wenn sie von den Splittern einer Flugabwehr-Rakete getroffen werden, sofort in Brand geraten. Das konnten die Angehörigen der Fla-Raketentruppen der NVA bei den jährlichen Gefechtsschießen in der Sowjetunion immer wieder beobachten. Nicht nur auf den Bildschirmen der Raketenleitstationen, sondern auch mit bloßem Auge war zu sehen, dass die von Fla-Raketen getroffenen Ziele alle in Flammen aufgingen und dann brennend zur Erde fielen. Ausgelöst wurden die Brände von der großen Reibungshitze, die die Splitter beim Durchschlagen des Flugkörpers erzeugen. Ein einziger der Splitter enthält die gleiche kinetische Energie wie ein 40 Tonnen schwerer Güterwagen, der mit 60 km/h auf einen Prellbock läuft.
Diese Energie ergibt sich aus dem Produkt der Masse des Splitters und seiner Beschleunigung. Im konkreten Fall: Das Gewicht eines Splitters beträgt 8-10 Gramm. Die Beschleunigung errechnet sich aus der Summe von Zielgeschwindigkeit, Annäherungsgeschwindigkeit der Rakete und der sog. Detonationsgeschwindigkeit des Sprengkopfes. Die Detonationsgeschwindigkeit ist bei russischen Fla-Raketen extrem hoch, weil der Sprengstoff zum größten Teil aus dem hochbrisanten Hexal besteht.
Das Resultat aller Geschwindigkeiten (V ges) liegt im Bereich der 20 bis 30-fachen Schallgeschwindigkeit. Um den Wert für die Beschleunigung zu erhalten, ist diese Geschwindigkeit noch ins Quadrat zu setzen. Daraus ergibt sich die extrem hohe Energie eines einzelnen Splitters.

Wenn ein Splitter mit dieser Energie die Konstruktion eines Flugzeugs durchschlägt, entfacht die dabei entstehende Reibungshitze alle brennbaren Materialien wie Treibstoff, Anstrich- und Kunststoffe ja sogar Leichtmetalle. Die Verzögerung zwischen dem Treffer und dem Brand liegt im Bereich von wenigen Sekunden.

Dieses Schicksal ist dem US-Piloten Francis Garry Powers am 1. Mai 1960 beim Abschuss seiner U-2-Spionagemaschine über der Sowjetunion erspart geblieben. Eine sowjetische Fla-Rakete hatte sein Flugzeug getroffen und das Triebwerk zum Stillstand gebracht. Sein Flugzeug geriet nicht in Brand, weil Powers in 21.000 m Höhe flog, wo die Luft so dünn ist, dass der Sauerstoff nicht mehr ausreicht, um etwas in Brand zu setzen. Während die Wrackteile seiner U-2 ohne zu brennen zu Boden fielen, konnte er sich am Fallschirm retten.

Das war aber am 17.7. beim Absturz von MH 17 nicht der Fall. Das Flugzeug flog auf einer Höhe von etwa 10.000 m als es abstürzte. Wäre es dort von einer Fla-Rakete getroffen worden, hätte es sofort Feuer gefangen. Auf den Videoaufnahmen vom Absturz war zu erkennen, dass große Wrackteile der Boeing 777 vom Himmel fielen und erst nach dem Aufschlag auf dem Boden vereinzelte Brände ausbrachen, offensicht dort wo heiße Flugzeugteile mit brennbaren Materialien in Berührung gekommen waren.

Angesichts der Behauptungen, Spekulationen, Indizienbeweise und Fotos in den Medien ist es sinnlos, darüber zu diskutieren, welche Ursachen zum Absturz von MH 17 geführt haben könnten. Den Nachweis kann nur eine qualifizierte internationale Untersuchungskommission vor Ort und in den Labors erbringen. Warum fast eine Woche vergehen musste, bis ihre Vertreter in der Ostukraine eintrafen, ist nicht nachvollziehbar.
In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass ein Zusammenhang zwischen dem Verschwinden einer anderen Boeing 777 Flug MH 370 vor fünf Monaten und dem Absturz von MH 17 nicht auszuschließen ist.

Was die Behauptung angeht, es sei eine Rakete vom Typ Buk gewesen, die den Jet getroffen habe, nur soviel: Dazu benötigt man einen Fla-Raketen-Komplex dieses Typs mit einer Kommando- und Raketenleitstation und mindestens einer Starteinrichtung und vor allem eine ausgebildete Besatzung, die eine mindestens einjährige Ausbildung absolviert hat. Ob die sog. Separatisten darüber verfügten, muss bezweifelt werden. Die Unterstellung, Russland habe sie ihnen zur Verfügung gestellt, ist absurd.

Unabhängig von allem steht auch im Fall der MH 17 die Frage "Qui bono?" - Wem nützt es?

Bernd Biedermann 23.07.2014




28.07.2014, Absturz MH-17 & Maria Putina


Es mutet an wie eine Überschrift aus der "Bild Zeitung", ist es aber nicht. Es verdeutlicht jedoch auf
engstem Raum Niveau und Trend in der gegenwärtigen Medienberichterstattung zum Absturz/Abschuss
der MH-17 in der Ostukraine.
Ausführliche Informationen erfahrt Ihr unter folgendem Link:

  http://ddr-luftwaffe.blogspot.de/2014/07/absturz-mh-17-maria-putina.html




April 2014

15.04.2014, Einladung zur Vorstellung des Buches "Krieg am Himmel" von Bernd Biedermann und Wolfgang Kerner am 25. April im Tanzcenter Röber

12.04.2014, Literaturbericht Nr. 4 (Erscheinungsjahr 2014)
"Militärisch-historische und militärtechnische Analysen im Rahmen der DDR-Luftwaffen-Geschichtsschreibung im Zeitraum 2013" von Walter Hundt

Den 1. Literaturbericht (Erscheinungsjahr 2011), der sich überwiegend mit Publikationen der Jahre 2009/2010 unter dem Thema „Militärische und internationale Aspekte der DDR-Luftwaffen-Geschichtsschreibung 2009-2010“ beschäftigte, und den Literaturbericht Nr. 2 (Erscheinungsjahr 2012) mit Veröffentlichungen unter dem Thema „Militärisch-historische und militärtechnische Aspekte der DDR-Luftwaffen-Geschichtsschreibung im Zeitraum 2011“ sowie Bericht Nr. 3 (Erscheinungsjahr 2013) finden Sie unter:

  1. www.lv-wv.de, Beiträge, Aktuelle Beiträge 3/11, 5/12 und 7/13
  2. www.nva-forum.de/projekte/dokumente_literatur/dokumente_literatur.htm


November 2013

01.11.2013, Einige Bilder vom Familientreffen der Gemeinschaft
                       der 13 ner am 27.09.2013 in Matzlow/Garwitz bei Parchim.

Die Bilder stammen von den drei angegebenen Fotografen.
Einfach auf den Link klicken und sich dann amüsieren.

Bilder_Kirchhainer        Bilder_Rauch        Bilder_Seifert

Über den Downloadschalter am oberen Bildrand können die Bilder
auf den eigenen PC kopiert werden.



Oktober 2013

12.10.2013, Wir bleiben "online" die regelmäßige Aktualisierung der News wird
                       bis auf weiteres in der gewohnten Form eingestellt
                       Informationen zum "Kanonier" und dem "Tradi Sanitz" können unter
                       den bekannten Links abgerufen werden.


12.10.2013, In Sanitz - Kommandeurswechsel bei der Flugabwehrraketengruppe 21



 


September 2013

12.09.2013, Barbara und Bernd Kirchhainer informieren aus Sanitz


Am 31.08.2013 fand in Demen der 1. Technik statt
Ausführliche Informationen zum Techniktag unter folgendem Link:
 
http://ddr-luftwaffe.blogspot.de/2013/09/1-demener-techniktag.html



August 2013

05.08.2013, Neues von Bernd Kirchhainer


Ein in Warnemünde geplanter Buchbasar bestehend aus Literatur mit regionalem Bezug. Für Barbara und Bernd Kirchhainer eine tolle Gelegenheit, mit Unterstützung des Steffen Verlag hier auch Bücher aus der Militärbuchreihe zu präsentieren. Ausführliche Informationen zum Basar erfahrt Ihr unter folgendem Link:

  http://ddr-luftwaffe.blogspot.de/2013/08/buchbasar-in-warnemunde.html




Juli 2013

24.07.2013, Neues vom Traditionszimmer


Weitere Rezensionen zum Buch über die 43. FRBR "Erich Weinert" Sanitz hier


01.07.2013, Vom ersten unterirdischen Fla- Raketenwerk der Welt zum größten Rüstungswerk des WK2
Teil II zur Geschichte deutscher Fla - Raketentechnik von Günther Machatschke


Es war das größte unterirdische Werk der Welt.

Mitte 1944 war die Errichtung der industriellen Anlagen des Tunnels von Dora abgeschlossen.

Hier gehts zum Video:

Zum unterirdischen Werkskomplex gehörten:

Mittelwerk

Nordwerk

B11

B12

Kuckuk I

Eber

Anfang Januar 1944 liefen die ersten V2 von der Montagestraße, deren Betriebsweise sah so aus:

Tunnel A ist der Zuführungsbereich für Materialien und Teile, die von außen angeliefert werden. Die beiden Tunnel verbindenden Querstollen sind zur Erfüllung von fünf Aufgaben vorgesehen: zur Herstellung von Einzelteilen; zur Lagerung von Teilen; zum Zusammenbau von Komponenten wie der Antriebseinheit, der Steuereinheit, dem Heckteil, der Kontrolle der elektrischen Ausrüstungen; und zur Unterbringung von Büros. Der Tunnel B bildet die Fertigungsstraße: die Raketen rücken auf einer Lafette entlang der Schienen vor/ vom Norden nach Süden. Die Reihenfolge des Zusammenbaus verläuft wie folgt: Mittelteil der Rakete (Außenhülle mit zwei Tanks); Anbau der Antriebseinheit(Schubgerüst); Befestigung des Heckteils mit den Heckflossen über dem Schubgerüst; Anbau der Steuereinheit (Geräteraum) am vorderen Teil; vertikale Aufstellung für die Endprüfung vor der Lieferung an die Wehrmacht. Der Sprengkopf wird erst kurz vor dem Abschuss angebracht.

Folgende Erzeugnisse wurden hergestellt: V1, V2, A10, kleine Uranbombe, Taifun, R4M, JUMO 004, He162, Sauerstoff, Flugzeugbenzin. Das B12 war das weltweit erste unterirdische Werk für Strahltriebwerke. Die Firma JUNKERS aus Dessau entwickelte und fertigte das erste weltweit serienmäßig hergestellte Strahltriebwerk "JUMO 004" auch in folgenden Herstellerwerken: Dessau, Magdeburg und Köthen, den beiden Junkers-Tochterfirmen Zittwerke AG in Zittau sowie Muldenwerke AG in Muldenstein und in Lizenz bei den Mitteldeutschen Motorenwerken in Taucha. Ein Schnittmodell des JUMO 004 ist im Hugo Junkers - Museum in Dessau auf dem Gelände der ehemaligen JUNKERS- Flugzeugwerke zu sehen:https://www.youtube.com/watch?v=kGD44...

Lit.: Hitlers letzter Trumpf Grabert-Verlag 2009,
Raketen die den Krieg entscheiden sollten Dörfler- Verlag 2000,
Waffen- Arsenal-Deutsche Fla- Raketen bis 1945 Dörfler- Verlag 2002,
Waffen- Arsenal- Deutsche Fla- Raketen und ihre sowjetischen Kinder Podsdun-Pallas-Verlag 1998,
Bilder aus Dora Westkreuz- Verlag 2001, Die Spezialisten Dietz Verlag 1992,
Junkers Flugtriebwerke Aviatic Verlag 2006, KZ Mittelbau- Dora Dietz Verlag 1990,
Mythos Neuschwabenland BONUS-Verlag 2004, V2 gefrorene Blitze Helios Verlag 2007,
Atomziel New York Kopp Verlag 2004, Mit dem Balkenkreuz zum Mond Kopp Verlag 2008,
Hitlers Bombe Deutsche Verlag-Anstalt München 2005, Gigantische Visionen Ares Verlag 2006,
Hochtechnologie im Dritten Reich Kopp Verlag 2004


Besichtigung vom Nordwerk ist nicht möglich, auch fehlen jegliche Hinweisschilder an der Anlage für den interessierten Besucher. Dieses Objekt wird von der Gedenkstätte Mittelbau Dora völlig vernachlässigt.

GPS: N 51°32'51.73" E10°44'33.27"

Ein riesiger unterirdischer Wunderwaffenwerkskomplex wartet hier auf seine Öffnung:
https://www.youtube.com/watch?v=eyZpU...

Unterirdische Flugscheibenerprobungsstation wartet hier auf seine Öffnung:
https://www.youtube.com/watch?v=55nNZ...

Über einen Kontakt mit wissenden Zeitzeugen zur Wahrheitsfindung und zur Erläuterung einiger in der unmittelbaren
Gegend bestehender Bauten aus dem 3. Reich über diese einmalige Anlage unter dem Kohnstein würde ich mich freuen:

fra4121@eclipso.de


Juni 2013


25.06.2013, Das FLA-Raketenwerk B3 a Woffleben von Günther Machatschke


Dieses Fla- Raketenwerk gehört zur Geschichte der Fla- Raketen der ganzen Welt, wird aber kaum
erwähnt, wohl weil aus dem 3. Reich, man sollte aber die Konstrukteure dieser damals völlig neuen
Technik nicht vergessen und die vielen KZ- Häftlinge, die dieses unterirdische Werk und die Raketen
bauten und zu tausenden wegen ungenügender Ernährung bei den schweren Tunnelarbeiten umkamen.

Hier gehts zum Video:

Im Projekt B 3 unter dem Himmelsberg bei Woffleben wurden die Raketen "Schmetterling HS 117",
"Taifun", "Eidechse" und andere Flugzeug- und Panzerabwehr- Raketen entwickelt und hergestellt.
Lit.: KZ Mittelbau Dora Dietz Verlag Berlin 1990

Am 15.3.1944 beginnt der Stollenbau unter dem Himmelsberg. Der gesamte Ort Woffleben sollte
umgesiedelt werden, für eine große Wohnsiedlung für die Arbeitskräfte im Fla- Raketenwerk,ein
militärisch-industrielles Zentrum. Unterirdisch sollte dieses 102.200 qm groß sein
(zum Vergleich Mittelwerk 100.000qm), 5.500 qm wurden bis Kriegsende erreicht und es wurden
mit 1 100 Personen unter Leitung von Prof. Wagner (Siemens&Henschel) die HS 117 in Serie ge-
fertigt und es war auch eine große Forschungs- und Entwicklungsabteilung vorhanden.
Beim Eintreffen der Sowjetarmee am 5.7.1945 in Woffleben fallen ihnen große Mengen der HS 117
in die Hände. Die am weitesten entwickelte deutsche Fla- Rakete "Schmetterling" war eine sehr
fortschrittliche Waffe gegen Bomber, so
daß sich die sowjetische Führung entschloß die Städte Leningrad und Moskau gleich nach dem Krieg
damit vor US Aufklärern zu schützen, bis eigene Entwicklungen verfügbar waren, welche alle deutsche
Grundlagen hatten. Vom B3a gab es eine Stollenverbindung zu einer weiteren Ausbaustufe,
der Anlage B3b,welche für 81.300qm geplant war.

Technische Daten der HS 117 Schmetterling:
Länge m 3,75
Durchmesser m 0,35
Spannweite m 1,88
Masse kg 460
Tliebwerk 2Fest/Start 1 Flüssig/Marsch
Schub kp Marsch 360
V(max) m/s 306
Reichweite km 32
Flughöhe km 15,2
Lenkung Funk-Kdo.
Startärt Schräg/Rampe

Weitere in Deutschland entwickelte und als Prototypen oder Kleinserie eingesetzte Fla- Raketen waren:
Enzian, Föhn, Rheintochter, Hecht, Feuerlilie, Wasserfall, Tornado, Rheinkind, Luftfaust und Spezial- A4

Lit.: Hitlers letzter Trumpf Grabert-Verlag 2009, Raketen die den Krieg entscheiden sollten Dörfler-
Verlag 2000, Waffen- Arsenal-Deutsche Fla- Raketen bis 1945 Dörfler- Verlag 2002,
Waffen- Arsenal- Deutsche Fla- Raketen und ihre sowjetischen Kinder Podsdun-Pallas-Verlag 1998,
Verlorene Wunderwaffen Heliosverlag 2013,Die Spezialisten Dietz-Verlag 1992
Radarkrieg und Nachtluftverteidigung VDM- Verlag 2007

Der Flaraketenbefehl vom 1.9.1942 vom Reichsmarschall Göring

Die unterirdische Anlage wurde in der DDR teilweise durch die NVA betrieben und ist jetzt ungenutzt.
Besichtigung ist nicht möglich, auch fehlen jegliche Hinweisschilder an der Anlage für den interessierten
Besucher. Dieses Objekt wird von der Gedenkstätte Mittelbau Dora völlig vernachlässigt
(man müßte sich dann wohl auch mit der DDR und NVA- Geschichte beschäftigen,
was eventuell zur Wahrheitsfindung führen würde und einfach zuviel für die BRD GmbH wäre,
siehe auch die aktuellen "Geschichtsbücher" für unsere heutigen Kinder).

Eine Beschreibung des weltweit ersten unterirdischen Flugabwehr-Raketenwerkes der Welt, der
U-Verlagerung "Anhydrit" - Projekt "B3a" ist z.B. hier verfügbar:

GPS: N51 33.594 E10 43.250 N 51 34.025 E10 44.195

Über einen Kontakt mit wissenden Zeitzeugen zur Wahrheitsfindung und zur Erläuterung einiger
in der unmittelbaren Gegend bestehender Bauten aus dem 3. Reich über diese einmalige Anlage
unter dem Himmelsberg würde ich mich freuen:

fra4121@eclipso.de


Vom Autor im August 2013 inhaltlich überarbeitet.

 
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