Die Luftverteidigung der DDR bis 1990

TLA - Kub 2K12 SA-6

Dieser war zur Deckung der Mot. Schützen und Panzerdivisionen gegen Luftangriffe gedacht. Der Forderungskatalog beinhaltete, gegnerische Kampfflugzeuge bis zu einer Geschwindigkeit von 420 - 600 m/s , in Höhenbereichen zwischen 100-200m bis 5-7km in einer Zielentfernung von 20km mit einer Vernichtungswahrscheinlichkeit von 0,7 zu vernichten. Bereits nach den ersten Teststarts 1959 zeigte sich, dass der vorgegebene Zeitplan nicht zu halten war. Probleme gab es vor allem mit dem halbaktiven Zielsuchlenkverfahren und der Verwendung eines Feststoff- Staustrahlraketentriebwerks. Tichomirow und Toporow versuchten die staatliche Erprobung zu verschieben. Dies wurde jedoch abgelehnt. Die Ablösung mehrerer Konstrukteure führte zu weiteren Verzögerungen, so dass die staatliche Erprobung erst 1966 durchgeführt werden konnte.1967, mit mit 5 Jähriger Verspätung und 2 Jahre nach dem FRK Krug wurde der FRK Kub bei der Truppe eingeführt.

  

Kub M3

1974-1976, Modifizierung betraf vor allem die Fla-Rakete. Mit der 3M9M3 konnte die ALS überschossen werden und die Rakete war nun auch gegen Ziele im Abflug (bis 300m/s) einsetzbar. Im Anflug konnten Ziele bis 700m/s bekämpft werden. Die Belastbarkeit der Rakete wurde auf 8g erhöht. Truppeneinführung 1976

Quelle : http://de.wikipedia.org

 
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